Netzwerke

Zusammenarbeit der Eltern


Die Eltern sind unser wichtigster Partner bei der Bildung und Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler. Sie haben das Recht und wir als Schule die Pflicht, sie über den Bildungs- und Entwicklungsprozess ihrer Kinder zu informieren.
Dazu werden alle Formen einer guten Zusammenarbeit genutzt.
Die erste Elternversammlung in einem neuen Schuljahr dient zur Vorstellung der Jahreszielsetzungen des Klassenlehrers.
Die Klassenelternversammlung wählt aus ihrer Mitte den Klassenelternsprecher. Leider ist die Beteiligung der Elternhäuser an den Versammlungen in mehreren Klassen sehr gering. Hier gilt es, die Eltern von der Wichtigkeit solcher Veranstaltungen zu überzeugen.


Alle gewählten Elternvertreter bilden die Elternkonferenz. Aus der Mitte der Elternkonferenz werden die Mitglieder der Schulkonferenz, sowie der Vertreter für die Kreiselternkonferenz gewählt. Die Schulkonferenz sich zu wichtigen Themen der Schule, wie Bestimmungen der Schul- und Hausordnung, Unterrichtskonzepte, Organisationsabläufe, Grundsätze der Hausaufgabenerteilung, bauliche Maßnahmen, Schulhöhepunkte usw..
In besonderen Fällen werden Elternbesuche durch Lehrkräfte im Einzelnen auch in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin durchgeführt.
Pro Schulhalbjahr wird ein Treffen von Eltern und Lehrern geplant, an dem die Eltern über den individuellen Förderplan und das Arbeits- und Sozialverhalten ihres Kindes informiert werden.

Zusammenarbeit der Schüler

In den ersten Wochen des Schuljahres wählen die Schüler ab Klasse 3 ihren Klassensprecher und den Stellvertreter.
Die gewählten Vertreter sind dann ab Klassenstufe 3 stimmberechtigte Mitglieder der Schülerkonferenz. Klassensprecher der Klassenstufe 1 und 2 nehmen mit beratender Stimme teil.
Die Schülerkonferenz wählt aus ihrer Mitte den Vorsitzenden (Schülersprecher) und einen Stellvertreter. Weiterhin werden alle 2 Jahre die Vertreter für die Schulkonferenz, sowie das Mitglied der Kreisschülerkonferenz gewählt.
Eine Aufgabe der Schülerkonferenz besteht z.B. in der Vorauswahl von Projekten. In diesem Jahr (2009/10) beschäftigen sie sich mit der Findung eines Schulnamens.


Zusammenarbeit der Lehrer

Alle an der Schule unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer sind Mitglied der Lehrerkonferenz. Die Konferenz tagt in der Regel einmal im Monat.
Vorsitzende der Lehrerkonferenz ist Frau Hinzmann als Rektorin der Schule. In Abwesenheit wird sie durch die Konrektorin Frau Tenner vertreten.
Die Lehrerkonferenz berät zu allen schulorganisatorischen, inhaltlichen und aktuellen Themen und beschließt Maßnahmen, die der Schulkonferenz zur Anhörung oder Beschlussfassung vorgelegt werden. In Vorbereitung von Veranstaltungen und anderen Schulhöhepunkten werden Arbeitsgruppen gebildet.
Ähnlich wie die Eltern- und Schülervertreter wählen die Lehrer ihre 2 Vertreter für die Schulkonferenz. Als 3. Mitglied der Schulkonferenz vertritt die Rektorin der Schule die Belange des Kollegiums.
Weiterhin wählt die Lehrerkonferenz aus ihrer Mitte die Mitglieder des Lehrerats, sowie das Mitglied für den Kreislehrerrat.

Ein wichtiges Anliegen der Lehrerkonferenz ist eine 100%ige Teilnahme an den Wiederholungskursen der Ersthelferausbildung. Damit sind Wandertage, Schulfahrten, Sportfeste und weitere Schulhöhepunkte immer durch ausgebildete Ersthelfer abgesichert.



Schulinterne Teamarbeit


Die Aufgabe, Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt “ emotionale und soziale Entwicklung“ zu unterrichten, gehört zu den am schwersten zu lösenden Aufgaben der Schulpädagogik.
Um zu einer produktiven Unterrichtung mit dieser schwierigen Schülerklientel zu kommen, müssen nach unserer Sicht bildungspolitisch die Weichen umgestellt werden.
Zielstellung unserer Arbeit an der Schule ist, in der Grundschulzeit die Verhaltensauffällig-keiten der Kinder durch erziehungsfördernde Maßnahmen in einer weitgehendst umfänglichen Bildungs- und Erziehungsarbeit in Zusammenarbeit mit allen Erziehungsträgern soweit abzubauen, dass eine Wiedereingliederung in die Heimatschule mit nachsorgender Betreuung so früh wie möglich vorgenommen werden kann.
Die LehrerInnen stellen sich mit großem Engagement den pädagogischen Herausforderungen.
In Teamberatungen werden die konkreten Verhaltensweisen der Schüler analysiert und individuelle Förderpläne erarbeitet und mit den Eltern besprochen.
Grundlagen sind hierfür u.a. schulinterne Fortbildungen zu konkreten Störungsbildern (siehe Fortbildungskonzept).
Angemessenes Verhalten zu zeigen, Störungsweisen zu vermeiden bzw. bisher im Verhaltens-repartoire des Kindes nicht repräsentiertes Verhalten erst einmal aufzubauen sind wesentliche Arbeitsschwerpunkte. Die jeweils angemessenen Interventionsmethoden auszuwählen und anzuwenden ist Teil der Teamarbeit an der Schule, welche in Klassen- und Jahrgangskon-ferenzen stattfindet. Die Veränderung des störenden Verhaltens wird nicht dem Zufall überlassen, sondern systematisch betrieben. Deshalb kommen primär jene Techniken zur Anwendung, die wir aus der Verhaltensmodifikation kennen. ( Goetze 2001)


Vor allem fünf typische Formen von alltäglichen Unterrichtsstörungen :
• Unpünktlichkeit
• Verbale Störungen
• Motorische Unruhe
• Störungen des Sozialverhaltens
• Störungen des Arbeitsverhaltens
begegnen wir mit gemeinsamen Interventionen, welche auf Dienstberatungen gemeinsam beschlossen werden
(z. B. am 09.03.09 Grundregeln der Schule, 20. 04.09 Verhaltenskatalog bei Verhaltensstörungen, 26.08 09 Schulinterne Regeln…)

Der Einsatz von folgenden Interventionen wurde festgelegt:
• Anwendung von Verstärkerprogrammen
• Klassenregeln
• Vertragssysteme
• Intensive Elternarbeit bzw. Zusammenarbeit mit allen Erziehungsträgern.

Für die Vorbereitung von Festen und Projekten werden jeweils neue Teams gebildet z.B. Vorbereitung Fasching, Sportfest u.ä..
Natürlich arbeiten die Kollegen in den Jahrgangsstufen und Fachkonferenzen zusammen, wenn es um die Schulbuchbestellung oder Projekte, Wandertage, die Schulfahrt und andere wichtige Vorbereitungen geht.