Konzept Schul- und Unterrichtsorganisation im Schuljahr 2020/2021

 

 

 

Konzept

Schul- und Unterrichtsorganisation im Schuljahr 2020/2021

an der Margeriten-Schule

 

 

Handlungsgrundlage

Ø  Sechste Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

( Fünfte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 3.SARS-CoV-2-UmgV)
vom 12.02.2021
(
GVBl.II/20, [Nr. 99])

 

Ø  Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 (Ergänzung zum Hygieneplan)

 

Ø  Rundschreiben 13/20 vom 19.06.2020 betreffend „Unterrichtsbetrieb Schuljahr 2020/2021“

 

Ø  Schreiben vom 06.04.2021 betreffend „Organisation des Schuljahres 2020/2021“

 

Ø  Schreiben vom 12.06.2020 betreffend „Informationen zur Dokumentation verpflichtender Kompetenzbereiche / Lerninhalte für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 sowie die gymnasiale Oberstufe und beruflichen Bildungsgänge zu, Ende des Schuljahres 2019/2020“

 

Ø  Anlage 6: Schulaufsichtliche und schulfachliche Aspekte der sukzessiven Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes für Grundschulen.

 

Ø  Anlage 7: Schulaufsichtliche und schulfachliche Aspekte der sukzessiven Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes für die Förderschulen

 

Ø  Anlage 9: Kerncurricula für bestimmte Fächer / Lernbereiche

 

Ø  Rahmenlehrplan der Jahrgangsstufen 1-10

 

Ø  Schulinternes Curriculum

 

Ø  Hygieneplan


1.    Infektionsschutz

 

 

Bitte beachten:




Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 12.04.2021

 

Die Schülerinnen und Schüler der Margeriten-Schule besuchen weiterhin die Schule im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht.

 

Die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler entscheiden darüber, ob sie am Präsenzunterricht teilnehmen. Diese Entscheidung bezieht sich auf die gesamte Schulwoche.

 

Ein Verzicht auf die Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule umfasst auch einen Verzicht auf die Teilnahme am Hort.

 

 

 

1.1  Allgemeingültige Schutzmaßnahmen

 

  • Auf die korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) achten.
  • Regelmäßiges Waschen der Hände mit Seife und Wasser.
  • Eine Handlungsanleitung zum Händewaschen hängt über alle in der Schule nutzbaren Waschbecken.
  • Das Berühren von den Augen, der Nase und dem Mund soll vermieden werden.
  • Das Ausleih- und Tauschverbot von Gegenständen mit anderen Personen wird weitergeführt.
  • In den Innen- und Außenbereichen von Schulen besteht für folgende Personen die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes:  
          - für alle Schülerinnen und Schüler, außer im Sportunterricht und für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 1 bis 4 im schulischen Außenbereich.
          - für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal,
          - für alle Besucherinnen und Besucher.

 

Dieser MNS muss den Anforderungen an eine CE-gekennzeichnete medizinische Gesichtsmaske mit der Norm DIN EN 14683:2019-10 (OP-Maske) entsprechen oder eine die europäische Norm EN 149:2001+A1:2009 erfüllende FFP2-Maske sein.

 

Während des Stoßlüftens in den Schulräumen können die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal den MNS abnehmen.

 

Die Durchführung von Wandertagen bzw. Schulfahrten sind bis zum 25.04.2021 untersagt.  

In der Schule gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Lehrkräften oder dem sonstigen pädagogischen und technischen Personal sowie bei der Kontaktaufnahme zwischen Eltern und sonstigen Dritten.

 

Schulfremde Personen sollen sich vor dem Schuleintritt im Sekretariat melden. Es besteht die Möglichkeit sich vor Schuleintritt die Hände zu desinfizieren.

Das Betreten von schulfremden Personen wird auf das Minimum beschränkt.

Das Abholen der Schülerinnen und Schüler findet vor der Schule statt. Das Betreten des Schulgebäudes soll vermieden werden.

Therapeuten dürfen derzeit keine Angebote in den Räumlichkeiten der Margeriten-Schule vornehmen. Praktika werden derzeit für die Erzieherausbildung nicht angeboten.

Für Elternkontakte stehen wir telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Nur im Einzelfall kann ein persönlicher Kontakt unter Einhaltung des Abstandgebotes stattfinden.

Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen.  

 

Bei COVID-19-typischen Krankheitsanzeichen müssen betroffene Personen der Schule fernbleiben.

Auf folgende Anzeichen muss geachtet werden:

 

  • trockener Husten,
  • Fieber,
  • Atembeschwerden,
  • Zeitweiser Verlust von Geschmacks-/Geruchssinn,
  • Halsschmerzen.

 

Personen, die mit einem nachweislich an COVID-19-Erkrankten in einem Hausstand leben oder Krankheitssymptome von COVID-19 aufweisen bzw. selbst erkrankt sind, dürfen nicht die Schule betreten.

Näheres wird im Hygieneplan der Schule beschrieben.

 

1.2  Risikogruppen

 

1.2.1     Schülerinnen und Schüler

 

Bei Schülerinnen und Schüler, die selbst oder bei denen Haushaltsangehörige einer Risikogruppe angehören, entscheiden die Eltern über den Besuch des Präsenzunterrichts.

Gemäß § 7 Absatz 1 VV-Schulbetrieb müssen die Eltern die Schule über das Fernbleiben des Kindes informieren und entsprechend des § 7 Absatz 2 VV-Schulbetrieb ein ärztliches Attest vorlegen.

Die Schulpflicht wird nicht ausgesetzt. Die pädagogischen Angebote werden in Rücksprache mit der zuständigen Lehrkraft von Schülerinnen und Schülern im Distanzunterricht erarbeitet. Die Lernangebote beziehen sich immer auf die Unterrichtsinhalte des Präsenzunterrichtes.

Die Bewertungsgrundlage ist die VV-Leistungsbewertung und der Förderplan mit den besprochenen Nachteilsausgleichen. Eine Verweigerung der Mitarbeit bzw. eine Nichterreichbarkeit des Kindes durch die Schule wird dem Staatlichen Schulamt Neuruppin, ggf. dem FB Jugend, mitgeteilt.

 

1.2.2     Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal

 

Alle Beschäftigten des Landes Brandenburg sind grundsätzlich vor Ort an der Schule tätig.

Ein Fernbleiben vom Dienst setzt die Vorlage einer (fach-)ärztlichen Bescheinigung voraus. Daraus muss sich, dass eine Infektion mit dem COVID-19-Erreger zu einem schweren Krankheitsverlauf führen könnte, die einen Einsatz an der Schule medizinisch als nicht vertretbar erscheinen lässt. Eine solche ärztliche Bescheinigung darf einen Zeitraum von maximal drei Monaten umfassen. Bei Bedarf kann eine zusätzliche Begutachtung der Dienst- bzw. Arbeitsfähigkeit der Lehrkraft im Präsenzunterricht angefordert werden. Das Nutzen individueller Schutzmaßnahmen steht jeder Lehrkraft frei, solange der Unterricht damit zweckentsprechend durchführbar ist.

(siehe Rundschreiben 13/20)

  

2.    Prozessstruktur der Planung des Schuljahres 2020/2021

 

2.1  Regelbetrieb

 

Der Regelbetrieb stellt den Normalfall dar und wird durchgeführt, soweit keine Einschränkungen des Schulbetriebs aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens vorgenommen werden müssen.

 

2.1.1     Unterrichtsbetrieb

 

Der Unterricht wird nach der Stundentafel für den Bildungsgang „Grundschule“ angeboten.

Grundsätzlich gilt die Umsetzung der Festlegungen des Hygieneplans der Schule. Dieser wird in regelmäßigen Abständen, gemäß der aktuellen Umgangsverordnung, überarbeitet.

Der Schultag beginnt mit der Ankunft der Kinder. Diese sammeln sich vor dem Eingang und werden sukzessive auf den Schulhof gelassen. Die Sammelpunkte vor der Schule sind für jede einzelne Lerngruppe auf den Wegen markiert.

Jede Schülerinnen / jeder Schüler ist verpflichtet einen MNS im Schulgebäude zu tragen. Sollte eine Schülerin / ein Schüler ihren / seinen MNS vergessen haben, gibt es die Möglichkeit einen Ersatz über das Büro zu erhalten. Bei einer mutwilligen Zerstörung bzw. beim mehrmaligen Vergessen werden die Sorgeberechtigten informiert und das Kind darf den Unterrichtstag nur im Klassenraum verbringen (siehe Hygieneplan).

Die erste und zweite Klasse gehen zehn Minuten eher in die Mittagspause. Somit kommt es zu weniger Schülerinnen und Schülern auf dem Schulflur.
Um eine Durchmischung der Lerngruppen zu vermeiden, wird der Mindestabstand bei der Essenausgabe weiterhin beachtet.

Essentiell ist die Aufrechterhaltung des Angebotes der individuellen Lerngruppe (ILG).

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihres Verhaltens nicht in der Lage sind am Unterricht teilzunehmen, werden dort betreut und pädagogische Angebote werden im Kleinstgruppensetting durchgeführt. Sollte die ILG nicht angeboten werden können, werden diese Schülerinnen und Schüler in der Regel in den Nachbarklassen betreut.

Wenn möglich, dürfen sie sich nur im Auszeitbereich des Klassenraumes aufhalten. Diese pädagogischen Maßnahmen sind im Klassenbuch zu dokumentieren.

Die pädagogische Maßnahme der „alternativen Pause“ wird weiterhin durchgeführt.

Die Möglichkeit einer pädagogischen Intervention durch alle Lehrkräfte an jedem Schüler in Problemlagen wird weiterhin durchgeführt.

Direktkontakte bzw. die Arbeit am Kind sind im Verhaltensheft (liegt dem Klassenbuch bei) zu dokumentieren.

 

 2.1.2     Unterrichtsinhalte

 

Der Unterricht erfolgt auf der Basis der Stundentafel. Die Lehrkräfte der Margeriten-Schule fertigten eine Aufstellung zu den nichtbehandelten Themen an. Diese werden in der Fachkonferenz der Vorbereitungswoche besprochen und deren Einbezug in den neuen jährlichen Stoffverteilungsplan thematisiert. Für das Schuljahr 2020/2021 werden inhaltliche Schwerpunkte gesetzt und deren Umsetzung in der ersten Elternversammlung mit den Eltern besprochen.

Die, am Beginn des Schuljahres, durchgeführten Lernausgangslagen und die Förderpläne bilden die Basis der Förderungen unserer Schülerinnen und Schüler.

Auf dieser Grundlage sollen mögliche Lerndefizite ausgeglichen werden.

 

Um die psychische Gesundheit der Lehrkräfte zu schützen, wird von einer Stundenplanüberarbeitung im Bereich der Lehrereinsatzplanung abgesehen.

Die Lehrkräfte werden ihrer Ausbildung entsprechend in den Fachunterricht eingesetzt.

An der Margeriten-Schule wird immer ein festes Lehrerteam für jede Klasse eingesetzt und das Klassenleiterprinzip gilt vorrangig. Das führt zu einem verstärkten Aufbau der Beziehungen und dient zur Strukturierung des Unterrichts. Fachlehrkräfte sind jedoch weiterhin im Einsatz und in verschiedenen Klassen tätig.

Derzeit werden alle Lehrkräfte in den Präsenzunterricht eingesetzt. Daher wird dieser Abschnitt nach der Anlage 7 Punkt 1.4 Personaleinsatz / Fachlichkeit des Unterrichts angepasst, sollte dieser Fall eintreten.

 

Der Musikunterricht findet weiterhin unter eingeschränkten Bedingungen statt. Das Singen ist in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht erlaubt.

Der schulpraktische Sportunterricht ist in geschlossenen Räumen untersagt.

Bei der Durchführung des Sportunterrichts steht der Sportlehrer in Kontakt mit der Grundschule Borgsdorf, um eventuelle Vorgaben seitens dieser Grundschule sofort umzusetzen. Die Nutzung der Fachräume wird im Hygieneplan beschrieben.


2.2    Fallweise Einschränkungen des Regelbetriebs: Wechsel von Präsenz- und Distanzangebot

 

Ein Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht findet im Eventualfall statt, wenn aufgrund des Infektionsgeschehens vor Ort, in der Region oder landesweit der Präsenzunterricht nur eingeschränkt stattfinden kann.

 

2.2.1 Unterrichtsorganisation

 

Es erfolgt grundsätzlich ein Wechsel zwischen dem Präsenzunterricht und dem Distanzlernen. Beide Formen werden unter der Benutzung analoger und digitaler Mittel miteinander verbunden.

Die Basis bildet der Hygieneplan der Schule, der je nach aktueller Situation weiterentwickelt wird.

Ein versetzter Unterrichtsbeginn bzw. -schluss ist aufgrund der Schülerbeförderung und der Anbindung des ÖVNP nicht möglich.

Soweit wie möglich soll der Präsenzunterricht aufrechterhalten werden. Die fallweise Einschränkung soll sich dann primär auf die Pausen beziehen. Die Lerngruppen gehen getrennt in alle Pausen bzw. halten sich in getrennten Pausenbereichen auf. Eine Umstrukturierung der Lehrereinsatzplanung wird dann punktuell vorgenommen.

Lehrkräfte oder das pädagogische Personal nehmen die Schülerinnen und Schüler nach dem Eintreffen am Schulgelände in Empfang. Die Schülerinnen und Schüler benutzen den jeweiligen Eingangsbereich.

Diese Möglichkeit der Öffnung der Schule trotz Infektionsgeschehen muss mit dem Staatlichen Schulamt Neuruppin besprochen werden.

Bei einem Verdachtsfall in einer Klasse werden die eben genannten Maßnahmen im laufenden Schulbetrieb umgesetzt.

Sollte eine Öffnung nicht möglich sein, erfolgt die Unterrichtsorganisation im Zwei-Wochen-Rhythmus.

Das bedeutet, dass der Präsenzunterricht im wöchentlichen Wechsel für alle Schülerinnen und Schüler im Umfang von insgesamt der Hälfte der vorhergesehenen Stundentafel. Eine mögliche Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler, die sich in der Distanzphase befinden, wird von der Lehrkraft der ILG (Individuellen Lerngruppe) übernommen.

Die Klassen werden in Lerngruppen eingeteilt, die sich im zwei Wochen-Rhythmus abwechseln. Der Präsenzunterricht wird sich nach dem regulären Stundenplan richten, dass bedeutet:

 

·      Klasse 1:     21 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht,

·      Klasse 2:     21 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht,

·      Klasse 3:     25 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht,

·      Klasse 4:     26 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht,

·      Klasse 5:     31 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht,

·      Klasse 6:     31 Unterrichtsstunden im Präsenzunterricht.

 

Somit kann im Fall eines Infektionsausbruches die Möglichkeit geschaffen werden, Beschränkungen (z. B. Quarantäne) für eine einzelne Lerngruppe zu organisieren, ohne dass zwangsläufig die gesamte Schule betroffen ist.

 

Der Unterricht erfolgt auf der Grundlage der Stundentafel. Damit wird die Wissens- und Kompetenzvermittlung in allen Fächern und Lebensbereichen gesichert. Wie schon in Punkt 2.1.2 erwähnte Lernausganglage finden auch in dieser Unterrichtsform ihre Berücksichtigung. Die Bestimmungen zur Leistungsbewertung richten sich nach § 57 BbgSchulG, den geltenden Bildungsgangverordnungen und
i. V. m. den VV-Leistungsbewertung. Eine Leistungsermittlung findet im Präsenzunterricht statt. Sollten Erziehungsberechtige sich für den Distanzunterricht entschieden haben, bekommen sie die Möglichkeit einer einzelnen Abfrage vor Ort.

 

Die Gegebenheiten des Distanzunterrichtes werden im Abschnitt 2.3 beschrieben.

Der einzige Unterschied ist die Mitgabe der Aufgaben für die Distanzzeit. Diese Mitgabe der Aufgaben erfolgt am Freitag in der Präsenzzeit. Die Erledigung der Aufgaben wird am Montag nach der der Distanzphase überprüft.

  

Diese Form der Unterrichtsgestaltung ist nur möglich, wenn alle Lehrkräfte an der Schule tätig sind.

Sollte an unserer Schule der Fall einer Corona-Erkrankung auftreten, werden Maßnahmen zur teilweisen Öffnung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Schulamt entschieden.

Sollte eine Quarantäneentscheidung über die Mehrheit der Lehrkräfte fallen, muss die Schule im Einzelfall prüfen, wie eine Unterrichtsorganisation gewährleistet werden kann.

Dabei kann es zu einer Unterrichtsverkürzung bzw. zum Distanzunterricht kommen.

  

2.3    Distanzunterricht / Schulschließung

 

Aufgrund des Infektionsgeschehens kann es zu veränderten Bestimmungen hinsichtlich der Maßnahmen zur Eindämmung an einzelnen Schulen kommen.

Auch im Distanzunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Lernziele erreichen.

Dafür werden Aufgaben erstellt, die die individuelle Lernausgangslage und die Förderziele der einzelnen Kinder beachten (siehe Abschnitt 2.1.2). Es werden bevorzugt Aufgabentypen gewählt, die handlungs- und schülerorientiert sind. Produktives Gestalten, Kreativität und kognitive Problemlösungsanstrengung sollen möglichst zusammenfallen. Die Aufgaben sollten so gestaltet sein, dass Anteile von Wahl- und Differenzierungsaspekten sowie Anregungen zur freiwilligen Weiterarbeit enthalten sind.

 

Die Wochenpläne werden auf der Grundlage des Rahmenlehrplans der Jahrgangsstufen 1-10 und unter der Berücksichtigung von Nummer 2-4 des
5-Punkte-Programms des MBJS (Schreiben vom MBJS vom 15.11.2018) mit dem Ziel des individuellen Kompetenzzuwachses erarbeitet.

 

Die Orientierung der Aufgabenstellung richtet sich nach der folgenden Auflistung:

 

Jahrgangsstufen 1 und 2

90 Minuten

Bearbeitung der Materialien

10 Minuten

lautes Lesen

45 Minuten

Wahlaufgabe aus dem Material

 

Jahrgangsstufen 3 und 4

125 Minuten

Bearbeitung der Materialien

15 Minuten

lautes Lesen

30 Minuten

Text schreiben

45 Minuten

Wahlaufgabe aus dem Material

 

Jahrgangsstufen 5 und 6

125 Minuten

Bearbeitung der Materialien

30 Minuten

lautes Lesen

45 Minuten

Text schreiben

45 Minuten

Weiterarbeit am Material

 

Die Zeiten werden für die tägliche Arbeit am Lernstoff eingeplant.

Die Übermittlung der Aufgaben spricht die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer mit den Erziehungsberechtigten individuell ab. Die Schule versendet diese Aufgaben per

E-Mail oder per Post. Eltern können diese ebenfalls in der Schule abholen.

Zu Beginn des Schuljahres wurden die Möglichkeiten der digitalen Teilhabe der Schülerinnen und Schüler in der ersten Elternversammlung erfragt und zusätzlich durch eine Umfrage ermittelt.

Die Auswertung der Umfragebögen ergab ein sehr heterogenes Mediennutzungsbild.

Die meisten Familien verfügen nicht über ein digitales Endgerät oder einen Internetzugang. Daher wird die Übermittlung der Aufgaben in Absprache mit den Eltern und deren Abhol- / Empfangsmöglichkeiten individuell abgestimmt.

Das Ausleihen von digitalen Endgeräten ist nicht möglich.

Sollten die Schülerinnen und Schüler digitale Möglichkeiten nutzen können, werden Lernplattformen (Anton App, Kico4u) Videokonferenzen (Jitsi) und die Nutzung des Internet zur Vermittlung des Lernstoffes angeboten.

Dies muss jedoch mit den Erziehungsberechtigten besprochen werden. Eine Belehrung zum Umgang mit der Datenschutzverordnung wird in der ersten Elternversammlung gehalten.

Die schriftlichen Einverständniserklärungen zur Nutzung von Videoplattformen bzw. bestimmten Apps erfolgen in allen Fällen.

Die Lehrkräfte stellen sicher, dass die Schülerinnen und Schülern regelmäßig ein aktuelles Feedback zu ihren bearbeiteten Aufgaben erhalten und ein wechselseitiger Austausch zu den Aufgaben und deren Bewältigung vorhanden ist.

Ein Mindestkontakt erfolgt zweimal in der Woche (telefonisch oder durch eine Videokonferenz). Während des Kontaktes wird die jeweilige Übermittlung der erbrachten Leistungen besprochen. Alle Gespräche werden von der zuständigen Lehrkraft dokumentiert.

Eine Leistungsbewertung kann während einer Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden.

Fälle, in denen kein Kontakt hergestellt werden kann oder Aufgaben nicht erledigt werden, werden dem Staatlichen Schulamt Neuruppin angezeigt. Nach Absprache mit dem Staatlichen Schulamt Neuruppin oder dem Verdacht einer Kindeswohlgefährdung wenden sich die Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter der Margeriten-Schule an den zuständigen FB Jugend.

 

2.4    Notbetreuung ab dem 04.01.2021

 

Die Notbetreuung wird von der Schule und in Absprache mit dem Hort der Margeriten-Schule organisiert.

 

Die Notbetreuung wird in festen Gruppen und mit wenig Personalwechsel organisiert.

Jeder Gruppe wird ein fester Raum zu geordnet.

Der Mindestabstand von 1,5 Meter muss eingehalten werden.

Die Gruppensituation wird tagaktuell dokumentiert.

Die Notbetreuung umfasst die Unterrichtszeit der Jahrgangsstufe, der betreuten Kinder.

Anspruch auf Notbetreuung haben die Kinder, die

·      aus Gründen der Wahrung des Kindeswohl zu betreuen sind,

·      deren Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann.

 

In der Notbetreuung findet kein Unterricht statt.

Die Schule gewährleistet, dass die Kinder ihre Aufgaben in der Schule bearbeiten können.


Anträge zur Notbetreuung werden über den Landkreis Oberhavel gestellt.

Dieser entscheidet über den Bedarf.


Dieses Konzept wird laufend nach den aktuellen Verordnungen überarbeitet.

Überarbeitete Sachverhalte werden den Lehrkräften, den pädagogischen Mitarbeitern, den Erziehungsberechtigten (über www.margeriten-schule.de) und dem Schulträger zeitnah übermittelt.


inhaltliche Verantwortung:

  

B. Elsasser

Konrektorin